Die Kleinsten am grössten

Erfolg in der U10
Beim UBS Kids Cup Kantonalfinal in Therwil waren die jüngsten Athleten vom TVR am erfolgreichsten. Bei den M8, M9, W8 und W9 gewannen ausschliesslich Kinder aus Riehen. Matteo Lörtscher lief mit 9.97 im 60m das erste Mal unter 10 Sekunden. Beachtenswert ist, dass der zweit Beste über 1.3 Sekunden langsamer war und somit nicht unter 11 Sekunden kam. Im Ballwerfen lies er sich nur von seinem Teamkollegen Seraphin Wanner schlagen, der über 20m werfen konnte. Im Weitsprung zeigte Matteo mit 3.52 einen sensationellen Sprung und kam als einziger über 3m. Mit 2.92 verpasste dies Seraphin relativ knapp. So gewann Matteo mit 820 Punkten relativ deutlich vor Vereinskollege Seraphin mit 560 Punkten. Auch bei den gleichaltrigen Mädchen lief nur eine die 60m in unter 11 Sekunden. Alissa Mokrani war mit 10.11 sehr zufrieden. Auch beim Weitsprung kam sie mit 3.28 als Einzige über 3m. Den Ballwurf mag sie nicht so gerne trainieren, so wurde sie in diesem 2. Es reichte trotzdem deutlich mit 795 Punkten für Rang 1. Bei den 1 Jahr älteren Mädchen war nur eine schneller als Alissa und dies äussert knapp. Nouran Mezni aus Riehen kam in 10.10 ins Ziel. Nouran war mit 3.40 auch die Einzige die besser war als Alissa im Weitsprung. Dies zeigt nochmals das Potenzial der Jüngeren. Nouran zeigte, dass sie in ihrer Kategorie die stärkste ist, denn sie gewann auch den Ballwurf mit 18.63. Mit 978 Punkten siegte die Riehenerin in dieser Kategorie. Leano Casto, unter der Woche noch krank, ging am Freitagabend nochmals die Disziplinen üben. Wie viel er leisten kann, war noch offen. Der Sprint war logischerweise nicht perfekt, jedoch mit 10.27 gewann er diese Disziplin. Im Weitsprung sprang er überragende 4.18m. Mit diesem Sprung ist er die Nr. 3 der Schweiz und der unglaubliche Vereinsrekord von Yeshe Thüring von 4.27 wackelt nun plötzlich. Mit 25.30 war er auch im Ball vorne mit dabei. So gewann er mit 956 Punkten. Dominik Gyger verpasste das Podest nur knapp um 3 Punkte, dahinter folgten direkt Louis Imhoff und Alexandre Cazenave.

Einer überragt alle U12
Bei den M10 war Dan von Felten der stärkste Riehener. Die Frühlingssaison hat er vollständig aufgrund einer Verletzung verpasst und kann somit als 4. zufrieden sein. Bei den W10 war Siloé Ngo Ndjiky auf dem 3. Rang. Sie war die stärkste Werferin dieser Kategorie. Den 2. Rang verpasste sie um nur 3 Punkte. Beim Ballwurf der W11 zeigte Nina Müller mit 32.43 einen Sensationswurf. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die 2.-4. Besten zwischen 25 und 26m warfen und alle aus Riehen stammen (Tori Brodmann, Adél Keller, Lea Müller). Die Old Boys Athletinnen waren vor allem im Weitsprung und Sprint besser. Ganz speziell ist, dass Tori Brodmann mit 1323 Punkten genau gleich viel Punkte hatte als die 2. Platzierte. Da Tori in 2 Disziplinen schwächer war, wird sie als 3. Rangiert. Adél Keller folgte auf Rang 4. Fynn Nikitine konnte in allen 3 Disziplinen seine persönliche Bestleistung steigern. Im Sprint und Ball war er jeweils hinter Noah Bähr von den Old Boys, jedoch sprang er im Weisprung mit 4.39 deutlich weiter. Er konnte sich so mit 1451 Punkten, 3 knappe Punkte vor dem Basler durchsetzen. Der Weitsprung war ohne Frage gut, jedoch war er auch dort nicht der stärkste. So gewann er den Wettkampf, ohne eine Disziplin zu gewinnen. Im Ballwurf fehlen ihm noch 29 cm um den Vereinsrekord von Mathias Quispe zu schlagen. Ob das wohl in Zürich reicht?

Pech in der U14
Bei den M12 wollte Yannis sich unbedingt für den Schweizerfinal qualifizieren. Die Resultate von dieser Saison sprachen sehr für ihn. Im Sprint war er vorne mit dabei, als nach 50m sich der Oberschenkel schmerzhaft meldete. Er humpelte über die Ziellinie und musste dann von dort abtransportiert werden. Wieder nichts mit dem Schweizerfinal. Umso ärgerlicher, wenn man in den Resultaten sieht, dass im Ball niemand über 40m warf und er im Normalfall über 50 wirft. Alleine damit wäre er wohl uneinholbar vorne gelegen. Besser lief es den gleichaltrigen Mädchen in der W12. Auch dort fiel Leonie Argast verletzt aus, jedoch waren weitere gute Athletinnen am Start. Zofia Brodmann kündete beim Einlaufen an, sie werde aufs Podest kommen. Auch sie hat am Abend davor noch fleissig Ball trainiert. Das Training zahlte sich aus und sie gewann mit 32.70 diese Disziplin. Auch im Sprint gewann sie mit 9.36 relativ knapp. Einzig im Weisprung kam sie 20cm weniger weit wie die Old Boys Athletin Helena Kasenda, dies führte dazu, dass sie wegen 9 Punkten den Sieg verpasste. Elizabeth Doroh war wieder die beste Weitspringerin mit 4.33 und kam damit auf den 3. Schlussrang. Auf Rang 4 folgte mit Melina Gass bereits die 3. TVR-Athletin. Ebenfalls Pech hatte Ida Flögel. Sowohl im Ball wie auch im Sprint war sie auf dem 3. Rang. Da die guten Werferinnen nicht gleichzeitig die guten Sprinterinnen waren, stand sie auf der Zwischenrangliste zuoberst. Im Weitsprung sprang sie Bestleistung (4.64) und der Favoritin von Old Boys lief es nicht wunschgemäss und lag noch hinter ihr. Ida war bereits fertig mit Springen als Nicole Ogbovoh mit 5.04 eine deutlich bessere Weite sprang und Ida noch vom obersten Treppchen schupste. Den Sieg im Sprint ging an Louisa Schmachtenberg (8.62) und auch im Weitsprung war sie vorne mit dabei. Leider läuft das Ballwerfen noch nicht so gut, ansonsten wäre sie eine grosse Konkurrenz gegenüber den beiden Erstplatzierten gewesen.
U16 leider ohne Erfolg.
Forfait geben musste Felix Lau bei den M14, der seit der Coronapause immer am Final mit dabei war. Bei den W15 wollte sich Ciara Weber erfolgreich vom Kids Cup verabschieden. Leider gelangen der Weitsprung und Sprint nicht wunschgemäss. Die vielen Verletzungen an den Füssen halfen natürlich nicht. Im abschliessenden Ball warf sie mit 47.20 noch persönliche Bestleistung. Sie verpasste als 4. Platzierte leider das Podest. Die M15 wollten sich ebenfalls erfolgreich verabschieden. Jesper De Zaaijer wollte zum Abschluss noch den Sieg. Man wusste von Anfang an, dass er den Unterschied zu Jephté Mordiva im Ballwurf machen muss und in den anderen Disziplinen möglichst nahe dranbleiben. Im Sprint verlor er mit 7.99 nur 35 Hundertstel auf den Basler, der die Disziplin gewann. Noah Doroh war mit 7.92 der stärkste Riehener. Im Weitsprung kam Jesper mit 6.05 ordentlich weit und konnte zufrieden sein. Er verlor dort 22cm auf den OB-Athleten. Im Ball freute sich Jesper mit 59.17 über einen 11m weiteren Wurf als Jephté. Leider reichte es um mickrige 4 Punkte nicht. Das wären 3 hundertstel weniger im Sprint oder 4cm mehr im Weit. Auf dem 4. Rang folgte Noah Doroh gefolgt von Luan Montigel, der mit 70.01den Ballwurf deutlich gewann.

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