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  • matthiasmueller4

TVR-Bilanz der 1. Hallensaisonhälfte der LA - 2 Vereinsrekorde bei den Frauen machen Lust auf mehr

MM: Die Einen mögen die Hallenmeetings, die Anderen lassen sie aus. So ist es auch im TVR. Es sind jeweils nur eine Handvoll AthletInnen, die man im Riehener Dress an den Meetings antrifft. Diese sind dafür umso motivierter bei der Sache. Beim ersten Meeting in Basel zeigte Patrizia Eha ihre Fortschritte. Sie stellte im 60m Hürden mit 9.03s eine neue persönliche Bestleistung (PB) auf und unterbot die SM Hallenlimite deutlich. Ebenfalls gut gelang ihr der 60m Sprint mit 8.04s und auch Max Rupp bei den U18 zeigte mit 7.45s über die 60m einen schnellen Einstieg in die Saison. Beim Weitsprung am nächsten Tag war auch Aline Kämpf zugegen. Sie sprang mit 5.66m so weit wie noch nie in der Halle und stellte damit einen neuen Vereinsrekord auf. Mit 5.05m startete auch Patrizia stark in die Weitsprungsaison. Adriel Kamenz hingegen bekundete noch Mühe im Anlauf, vergab viele Zentimeter am Balken und war in Anbetracht dieser Umstände mit den gesprungenen 5.92m zufrieden. Erfreulich waren die Resultate im Dreisprung. In den Nachwuchskategorien übertrafen Max Rupp mit 11.79m, sowie Robin Helfenstein mit 10.71m und Manuel Schmelzle mit 10.61m die SM Limiten der U18 (Max) respektive der U16.

Weiter ging es eine Woche später in St. Gallen. Dort startete Adriel Kamenz in seiner Spezialdisziplin im Dreisprung. Tatsächlich sprang er mit 12.58m über die letztjährige Aussen-SM Limite der U23. Einen weiteren neuen Vereinsrekord stellte dann überraschenderweise Patrizia Eha im Kugelstossen mit 12.38m auf. Die wiederholten kurzen technischen Einheiten im Training zahlten sich bei ihr deutlich aus. Ohne grosses Aufwärmen ging es für sie direkt zum Hürdenlauf, den sie mit 9.20s sehr gut meisterte. Diese schnellen Wechsel von Disziplin zu Disziplin souverän zu bewerkstelligen, ist wichtig für eine Siebenkämpferin. Was von Kugelstossen zu Hürdenlauf gut gelang, funktionierte dann von Hürdensprint zu Weitsprung nicht mehr. Patrizia übertrat oder brach die Versuche ab.

Am letzten Samstag stand dann das Hallen-Meeting Magglingen auf dem Programm. Bei den Mehrkämpferinnen wurde das Wintertraining auf diese Saison angepasst; regelmässiges Hürdentraining, Wurfschule, mehr lange Läufe und weniger Kurzsprints. Betrachtet man die Resultate aus St.Gallen scheint das bei Patrizia zu greifen. Nun war man gespannt, wie es bei Aline aussieht. Tatsächlich lief auch Aline im Vorlauf der 60m Hürden überzeugend und so schnell wie noch nie. Im Final konnte sie sich sogar noch von 8.70s auf 8.64s steigern. Damit ist sie unter den Top 10 der Schweiz. Beim Kugelstossen zeigte sie mit gestossenen 12.12m, dass sie auch kräftemässig Fortschritte gemacht hat: technisch war der Stoss schlecht, die Weite war aber dennoch OK. Beim Weitsprung ging es mit 5.62m immer noch nicht gegen die angestrebten 5.80m. Im Vergleich mit den Konkurrentinnen verlor sie aber nur wenige Zentimeter. Adriel Kamenz kämpfte einmal mehr mit der Genauigkeit beim Anlauf. Die 5.76m hätten deutlich über die 6m gereicht, hätte er am Brett nicht mindestens 30 cm verschenkt. Bestätigen konnte Max Rupp mit 7.50s über die 60m seine starke Zeit von Basel. Beim 200m Lauf mit 24.54s fehlte ihm noch ein wenig die Sprintausdauer.

Nun darf man gespannt sein was die zweite Hälfte mit den Schweizermeisterschaften rangmässig bringen wird. Die AthletInnen scheinen bereit zu sein.

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