Leichtathletik Schweizermeisterschaften der Aktiven 2026
- matthiasmueller4
- 28. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Mögliche letzte SM-Auftritte mit gemischter Bilanz
Für Karin Olafsson und Marco Thürkauf waren die Schweizermeisterschaften in Zürich vermutlich die letzten Titelkämpfe ihrer aktiven Karriere. Beide konnten dabei nicht ganz an ihre eigenen Erwartungen anknüpfen. Karin bekundete im Diskuswurf technische Schwierigkeiten; zusätzlich erschwerten starke, drehende Winde die Bedingungen und liessen einzelne Würfe früh absinken. Mit 38.56 m blieb sie entsprechend deutlich unter ihren Möglichkeiten. Marco gab nach einer langen Verletzungspause seine Dernière über 100 m. Gegenüber seiner Vorklassierung konnte er sich im Rang deutlich steigern, verpasste mit 11.05 s jedoch knapp die angestrebte Halbfinalqualifikation.
U23- und U20-Athleten setzen Ausrufezeichen
Sehr erfreulich verlief der Wettkampf für die beiden U23-Athletinnen. Irina Antener bestätigte über 400 m Hürden ihre Fortschritte und qualifizierte sich mit starken 59.02 s für den Final. Dort wählte sie eine mutige neue Renntaktik, ging dabei jedoch etwas zu viel Risiko ein und musste in der Schlussphase dem Tribut zollen. Dennoch stoppte die Uhr bei guten 60.40 s – ein weiteres Resultat, das mit Blick auf die U23-Schweizermeisterschaften im September in Basel viel Motivation gibt. Dort dürfte sie klar zu den Medaillenkandidatinnen zählen. Zufrieden zeigte sich auch Lynn Hauswirth. Im Diskuswurf steigerte sie sich von Versuch zu Versuch und erreichte am Ende 39.14 m. Auch für sie richtet sich der Fokus nun auf die U23-SM.
Noch der U20-Kategorie gehört Robin Helfenstein an. Er startete im Dreisprung und belegte mit 13.71 m den 7. Rang unter acht Athleten. Diese Weite liegt nicht weit entfernt von den 14.30 m, die für die bronzene Auszeichnung reichten. Das zeigt, dass Robin an guten Tagen bereits jetzt in Medaillennähe springen kann. An diesen Schweizermeisterschaften zahlte er noch etwas Lehrgeld, dürfte für die U20-SM in Basel aber bestens vorbereitet sein und gehört dort zu den Favoriten.
Im 5000-m-Lauf war der TV Riehen mit Alex Stricker und Koen de Jong vertreten. Beide gehören ebenfalls noch der U20-Kategorie an. Mit dem Ausgang des Rennens hatten sie erwartungsgemäss noch nichts zu tun, setzten aber dennoch ein starkes Zeichen: Beide liefen persönliche Bestzeiten. Alex Stricker erreichte 14:52.98 min, Keon de Jong folgte in 14:58.28 min.


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