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Nachwuchs SVM

  • fabianbenkler
  • 22. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Nachdem am Samstag die Erwachsenen den SVM in Riehen absolvierten, durfte der Nachwuchs in Hochdorf ran. Der SVM im Nachwuchsbereich unterscheidet sich in einigen Punkten. So gibt es eine Jahreswertung, daher gibt jede Disziplin Punkte und der Rang spielt keine Rolle. Jede Person darf 3 Disziplinen machen und nur die beste Person pro Disziplin zählt. Bei den U14 und U12 gibt es sogar einen Mehrkampf, bei denen alle 6 Personen alle Disziplinen machen und zählen.

Wir sind mit den U16 Knaben, U16 Mädchen und einem U14 Mixed Team nach Hochdorf gereist. Die U16 Knaben waren in der Staffel eine Sekunde schneller als noch letztes Jahr, dies obwohl Jesper De Zaaijer und Felix Lau verletzt gefehlt haben. Die Staffel wurde leider auf den letzten Metern noch von Zug und Innerschwyz übersprintet und wurde 3. Die Mädchen wurden in ihrem Lauf 2. jedoch war der Lauf davor schneller und man kam auf Rang 7. Die U14 liefen die spezielle Mixed Staffel, die sie mit knappen 2 Sekunden Vorsprung gewannen.

Bei den U16 Mädchen zeigte Zoe Chellat konstante Leistungen im Hochsprung. Sie war bereits am Samstag bei den Aktiven im Einsatz und sprang am Tag danach die gleiche Leistung von 1.45. Dies ist bei dem heissen Wochenende keine Selbstverständlichkeit. Beim Speerwerfen konnte Ciara Weber mit 26.50 das zählende Resultat beitragen, aber auch Anouk Berset warf erstmals über 20m (22.60). Beim Weitsprung klappte an diesem Tag nicht viel. Sowohl die Mädchen wie auch die Jungs hatten Probleme den Balken zu treffen. Mit 4.10 war Chiara Tronconi die zählende Athletin und bei den Knaben Juli Darms mit 5.20. Siro Forestier kam mit 4.93 zwar zu einer neuen persönlichen Bestweite, sprang aber auch ca. 40cm hinter dem Balken ab. Beim Kugelstossen war Ciara Weber die stärkste mit 9.11. Natürlich war sie nicht zufrieden mit dem Resultat, da sie am LMM bereits 9.95 gestossen hatte. Bei den Jungs lief es deutlich besser, alle stiessen persönliche Bestweite. Siro Forestier mit 8.90, Luan Montigel mit 9.65 und Noah Doroh mit 10.34. Beim Speerwerfen zeigten Noah und Luan gute Würfe beim Einwerfen. Luan warf zwei Mal deutlich über die 40m Linie. Wie dies im Speerwerfen so ist, fehlt im Wettkampf die Lockerheit und mit Kraft und Wille kommt der Speer nicht so weit wie mit sauber ausgeführter Technik. 36.17 ist nun die neue persönliche Bestweite von Luan, damit gewann er den Wettkampf. Noah Doroh konnte mit dem letzten Wurf doch noch jubeln, mit 31.67 warf er erstmals über 30m. Der Hochsprung der Jungs war nochmals interessant. Juli Darms scheiterte nur ganz knapp an 1.50, was eine neue persönliche Bestleistung bedeutet hätten. Siro Forestier gewann den Wettkampf mit 1.68. Auch er scheiterte nur äusserst knapp an der nächsten Höhe von 1.71. Beide egalisierten ihre persönliche Besthöhe und werden wohl diese am nächsten Anlass steigern können.

Bei den Läufen wurde ersichtlich, dass die neu gebaute Bahn nicht mehr so schnell ist wie die Alte. Ida Flögel holte mit 11.61 die Punkte für Riehen, Chiara Tronconi lief mit 11.70 persönliche Bestzeit. Andrin Casutt lieferte mit 10.12 die Punkte für Riehen, Juli Darms mit 10.41 zwar persönliche Bestzeit, ganz zufrieden war er jedoch nicht. Andrin musste die unliebsamen Hürden laufen, da Jesper und Daniel die anderen potenziellen Hürdenläufer fehlten. Als einziger Riehener Läufer wollte er kein Risiko eingehen und auf keinen Fall einen 0er einfahren. Er kam immer besser ins Rennen und kam mit persönlicher Bestzeit von 16.13 ins Ziel. Zoe und Sanja liefen die Hürden, Ciara musste wegen Schmerzen in Fuss und Hüften forfait geben. Beide zeigten ein sehr gutes Rennen. Mit 13.92 war Zoe 8 Hundertstel schneller als Sanja, beide konnten aber sehr zufrieden sein. Im 1000m konnten die Jungs mit den noch frischen Läufern aufwarten. Bereits am Anfang besprachen sie sich, wer wann die Führung übernehmen wird. Nur zwei Läufer dachten sie könnten mit ihnen mitlaufen, doch nach 500m, mussten alle Gegner dem Riehener Schnellzugtempo geschlagen geben. Luka Schneider führte lange, am Ende konnte Max Reinhardt jedoch in 2:57.08 knapp vor Luka (2:57.68) gewinnen. Xander Grisetti kam in 2:59.45 ins Ziel und war enttäuscht, da die Reihenfolge am MilLe Gruyère noch genau andersrum war. Sanja Wunderle wusste sie wird die schnellste sein, war aber vom ganzen Tag müde. Sie übernahm trotzdem von Anfang an die Führung. Eine Konkurrentin wollte sich aber nicht abschütteln lassen, erst auf der Zielgeraden konnte Sanja sie um 1.5 Sekunden distanzieren. Mit 3:10.18 konnte Sanja sehr zufrieden sein, vor allem, wenn man bereits den ganzen Tag im Einsatz war. Charlotta Göritz teilte sich das Rennen gut ein und lief in 3:46.05persönliche Bestleistung.

Bei den U14 Mixed zeigte Louisa Schmachtenberg ihre Sprintqualitäten und gewann mit persönlicher Bestzeit von 8.55 vor Vereinskollege Yannis Burger (8.86). Auch Laura Schneider (9.68), Moritz Wanner (9.18) und Caitlin Lupp (9.15) liefen persönliche Bestleistungen. Im Hochsprung sprangen fast alle persönliche Bestleistungen. Laura und Louisa 1.15, Caitlin 1.25, Nelio 1.30 und Moritz 1.40. Yannis kam ebenfalls 1.40 und gewann mit Moritz den Wettkampf. Sie warteten geduldig über eine Stunde, bis sie den Wettkampf starten konnten und waren nach 10 Minuten bereits wieder fertig, da sie keine Konkurrenten mehr hatten. Yannis gewann ebenfalls im Kugelstossen mit 9.41. Auch hier hagelte es persönliche Bestleistungen. Laura 7.94, Louisa 7.27, Nelio 7.10, Moritz 6.76, Caitlin 5.35. Der 1000m in der gemischten Form ist speziell. Einige dachten es gehe um Rangpunkte und nicht um die Zeit. Caitlin griff erst auf der letzten Runde an und gewann in 3:28.97 deutlich.

In der Runde in Hochdorf gewannen die U14 Mixed mit 9309 Punkten deutlich, auch die U16 Knaben konnten mit 5035 Punkten ihre Konkurrenten distanzieren. Die U16 Mädchen holten mit 4589 Punkten den 7. Rang. Speziell dort war, dass Innerschwyz und Wettingen-Baden mit 5264 Punkten gemeinsam Siegerinnen wurden. Nun können noch bis Oktober SVM absolviert werden. Im letzten Jahr hätte es den U16 Knaben auf Rang 8 gereicht und den U14 Mixed auf den 6. Rang.


 
 
 

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